Häufige Fragen

Wo erhalte ich die Doehler & Haass-Fahrzeugdecoder und -Soundmodule?

Wo erhalte ich die Komponenten des Digitalsystems?

Wie hoch sind die Versandkosten?

Wie läuft die Zahlung ab?

Wie erkenne ich die Lokdecoderserie?

Welche Decoder sind noch updatefähig?

Wie führe ich ein Decoder-Update durch?

Welche Betriebsarten werden unterstützt?

Wie sieht das standardmäßige „Function Mapping“ aus?

Wie funktioniert der SX1-Betrieb durch die SX2-Parameterprogrammierung?

Wie aktiviere ich die niederfrequente Motoransteuerung?

Was muss ich bei Glockenankermotoren beachten?

Wie kann ich die Motorregelung gezielt konfigurieren?

Wie hängen Fahrstufe, Höchstgeschwindigkeit und Kennlinie zusammen?

Wie kann ich die vordere bzw. die hintere Lokbeleuchtung gezielt ausschalten?

Wie wird die Lokbeleuchtung von Spur Z-Modellen angeschlossen?

Wie wird eine elektrische Kupplung angeschlossen?

Unterstützen Ihre Lokdecoder das Verfahren der SX1-Loknummernrückmeldung?

Welche Dioden können als Asymmetrie-Bremsdioden eingesetzt werden?

Welche Dioden können als SX-Bremsdioden eingesetzt werden?

 

Wo erhalte ich die Doehler & Haass-Fahrzeugdecoder und -Soundmodule?

Die Fahrzeugdecoder und Soundmodule können direkt bei der Firma Doehler & Haass per E-Mail bestellt werden und sind zusätzlich im ausgewählten Fachhandel erhältlich.


Wo erhalte ich die Komponenten des Digitalsystems?

Die Komponenten können direkt bei der Firma Doehler & Haass per E-Mail bestellt werden und sind zusätzlich bei der Firma MTTM und im ausgewählten Fachhandel erhältlich.


Wie hoch sind die Versandkosten?

Für den Versand von Fahrzeugdecodern und Soundmodulen fallen keine weiteren Versand- oder Verpackungskosten an.

Für den alleinigen Versand von Lautsprechern, das heißt ohne mitbestelltes Soundmodul, berechnen wir 2,00 Euro für Versand und Verpackung.

Für den alleinigen Versand von Anschlussadaptern bis zu einem Warenwert von 10,00 Euro berechnen wir 2,00 Euro für Versand und Verpackung.

Für den Versand der Komponenten des Digitalsystems berechnen wir 5,00 Euro für Versand und Verpackung.

Für den Versand der Komponenten des Netzteils berechnen wir 3,00 Euro für Versand und Verpackung.


Wie läuft die Zahlung ab?

Mit der Lieferung erhalten Sie eine Rechnung, die Sie bitte innerhalb von 14 Tagen per Banküberweisung begleichen wollen.

Bitte entschuldigen Sie, dass wir uns unter Umständen das Recht vorbehalten, bei uns zuvor unbekannten Kunden, die erste Bestellung auf Vorkasse abzuwickeln.


Wie erkenne ich die Lokdecoderserie?

Die Lokdecoder der verschiedenen Lokdecoderserien sehen sich ziemlich ähnlich. Wir haben uns daher entschlossenen, Ihnen folgende Tabelle mit Unterscheidungsmerkmalen bereitzustellen um Ihnen bei der Identifierung Ihrer Doehler & Haass-Lokdecoder behilflich zu sein:

Lokdecoder Artikel
par102
Version
par103
Beschriftung
ASIC
Beschriftung
Mikrocontroller
BiDi-
tauglich
DHP160 16 8 bzw. 7* DH-5A
SDH112
© xxyy
16F688 nein
DHP250 25 8 bzw. 7* D & H
SDH112.5
xxyy
oder DH-5A
SDH112
© xxyy
16F688 nein
DHP260 26 8 bzw. 7* D & H
SDH112.5
xxyy
16F688 nein
FH05A 40 1 D&H-3B
SDH117
© xxyy
16F688 nein
DH05A 50 1 D&H-4A
SDH117
© xxyy
16F688 nein
DH10A 100 1 D&H-4A
SDH117
© xxyy
16F688 nein
DH05B 51 2 D&H-4B
SDH117
© xxyy
oder D&H-4C
SDH117
© xxyy
16F688 nein
DH10B 101 2 D&H-4B
SDH117
© xxyy
oder D&H-4C
SDH117
© xxyy
16F688 nein
DH05C 52 3 D&H-1
SDH119
© xxyy
oder D&H-2
SDH119
© xxyy
PIC16F1825 ja
DH06A 60 3 D&H-2
SDH119
© xxyy
PIC16F1825 ja
DH10C 102 3 D&H-1
SDH119
© xxyy
oder D&H-2
SDH119
© xxyy
PIC16F1825 ja
DH12A 120 3 D&H-2
SDH119
© xxyy
PIC16F1825 ja
DH16A 160 3 D&H-1
SDH119
© xxyy
oder D&H-2
SDH119
© xxyy
PIC16F1825 ja
DH18A 180 3 D&H-2
SDH119
© xxyy
PIC16F1825 ja
DH21A 200 3 D&H-2
SDH119
© xxyy
PIC16F1825 ja
DH22A 202 3 D&H-2
SDH119
© xxyy
PIC16F1825 ja
FH05B 41 3 D&H-2
SDH119
© xxyy
PIC16F1825 ja
FH22A 192 3 D&H-2
SDH119
© xxyy
PIC16F1825 ja
PD12A 130 3 D&H-2
SDH119
© xxyy
MFR0 ja
SD10A 210 1 D&H-2
SDH119
© xxyy
dsPIC ja
SD16A 216 1 D&H-2
SDH119
© xxyy
dsPIC ja
SD18A 218 1 D&H-2
SDH119
© xxyy
dsPIC ja
SD21A 221 1 D&H-2
SDH119
© xxyy
dsPIC ja
SD22A 222 1 D&H-2
SDH119
© xxyy
dsPIC ja

* Frühere Lokdecoder der DHP-Lokdecoderserie wurden mit der Firmware-Version 7 ausgeliefert. Diese ist mittlerweile veraltet. Neuere Lokdecoder der DHP-Lokdecoderserie wurden bereits mit der Firmware-Version 8 ausgeliefert.

xx steht für das Herstellungsjahr des ASIC. Dieser Wert ist variabel.
yy steht für die Herstellungswoche des ASIC. Dieser Wert ist variabel.


Welche Decoder sind noch updatefähig?

Folgende weitere Decoder, welche nicht von uns bezogen werden können, sind ebenfalls updatefähig. Es gibt für alle Decoder unterschiedliche Updates! Die Unterscheidung der verschiedenen Decodertypen ist leider nur durch Inaugenscheinnahme möglich:

  • mTc14-Decoder 66840 mit ASIC-Beschriftung D&H-0 SDH119:
    (Artikelnummer aus par102 = 140)



    Wählen Sie in der Update-Software bitte den Decodertyp DH14A aus und stellen Sie den Filter auf „66840A D&H-0“ ein um die für diesen Decoder geeigneten Update-Dateien angezeigt zu bekommen.

    Dieser Decoder unterstützt weder das Bremsen mit asymmetrischer Digitalspannung noch die bidirektionale Kommunikation.
     
  • mTc14-Decoder 66840 mit ASIC-Beschriftung D&H-0 SDH119:
    (Artikelnummer aus par102 = 141)



    Wählen Sie in der Update-Software bitte den Decodertyp DH14B aus und stellen Sie den Filter auf „66840B D&H-0“ ein um die für diesen Decoder geeigneten Update-Dateien angezeigt zu bekommen.

    Dieser Decoder unterstützt nur die bidirektionale Kommunikation. Das Bremsen mit asymmetrischer Digitalspannung wird hingegen nicht unterstützt.
     
  • mTc14-Decoder 66840 mit ASIC-Beschriftung D&H-1 SDH119 oder D&H-2 SDH119:
    (Artikelnummer aus par102 = 141)



    Wählen Sie in der Update-Software bitte den Decodertyp DH14B aus und stellen Sie den Filter auf „66840B D&H-1“ ein um die für diesen Decoder geeigneten Update-Dateien angezeigt zu bekommen.

    Dieser Decoder unterstützt sowohl das Bremsen mit asymmetrischer Digitalspannung als auch die bidirektionale Kommunikation.
     

Bitte sichern Sie vor dem Update sämtliche CV-Werte des Decoders. Sie können diese mittels unserer FCC-Software oder Programmer-Software komfortabel auslesen und in einer Datei speichern. Nach dem Update können Sie die so gespeicherten CV-Werte wieder in den Decoder zurück schreiben.


Wie führe ich ein Decoder-Update durch?

Die folgende Tabelle gibt Aufschluss darüber, welche Hardware welche Decoder updaten kann:

  FCC Programmer
Fahrzeugdecoder ja ja
Sounddecoder nein ja
Soundmodule nein ja
X2X-Box
Belegtmelder
Funktionsdecoder
Mobile Station
ja nein

Zur Durchführung des Updates nutzen Sie bitte unsere Update-Software.

Falls keine entsprechende Hardware zur Verfügung steht, stellt die Firma Doehler & Haass auf Anfrage einen Programmer leihweise zur Verfügung.

Der Interessent erhält leihweise einen Programmer für eine Zeit von 14 Tagen gegen eine Leihgebühr von 5,00 EUR (zusätzlich 5,00 EUR für Verpackung und Porto).

Falls der Kunde nach dieser Zeit den Programmer behalten will, erhält er ihn zum normalen Verkaufspreis, wobei die Leihgebühr auf diesen Betrag angerechnet wird. Andernfalls sendet der Kunde den Programer auf eigene Kosten wieder an die Firma Doehler & Haass zurück.


Welche Betriebsarten werden unterstützt?

Alle aktuellen Lokdecoder der Firma Doehler & Haass unterstützen folgende Betriebsarten:

  • SX1-Betrieb durch die SX1-Programmierung (wahlweise keiner oder ein Zusatzkanal)
  • SX1-Betrieb durch die SX2-Parameterprogrammierung (wahlweise keiner, einer oder zwei Zusatzkanäle)
  • SX2-Betrieb
  • DCC-Betrieb

Bestimmte Decoder (siehe Produktbeschreibung) unterstützen zusätzlich noch den MM-Betrieb.

Der SX1-Betrieb mit Adressdynamik und Hauptgleisprogrammierung wird hingegen nicht mehr länger unterstützt.


Wie sieht das standardmäßige „Function Mapping“ aus?

Dies hängt von der eingestellten Betriebsart ab:

  • SX1-Betrieb durch die SX1-Programmierung (erweiterter AFB-Kennwert 1 oder 2)

    Taste Kanal Bit Funktion SUSI
    Licht Lokadresse 6 vorwärts: LV
    rückwärts: LR
    F0
    Horn Lokadresse 7 vorwärts: AUX1
    rückwärts: AUX2
    F1
  • SX1-Betrieb durch die SX1-Programmierung (erweiterter AFB-Kennwert 3 oder 4)

    Taste Kanal Bit Funktion SUSI
    Licht Lokadresse 6 vorwärts: LV
    rückwärts: LR
    F0
    Horn Lokadresse 7 AUX1 F9
    1 Lokadresse + 1 0 AUX2 F1
    2 Lokadresse + 1 1 AUX3 F2
    3 Lokadresse + 1 2 AUX4 F3
    4 Lokadresse + 1 3 Rangiergang F4
    5 Lokadresse + 1 4 - F5
    6 Lokadresse + 1 5 - F6
    7 Lokadresse + 1 6 - F7
    8 Lokadresse + 1 7 Abblendlicht F8
  • SX1-Betrieb durch die SX1-Programmierung (erweiterter AFB-Kennwert 5 oder 6)

    Taste Kanal Bit Funktion SUSI
    Licht Lokadresse 6 vorwärts: LV
    rückwärts: LR
    F0
    Horn Lokadresse 7 - F9
    1 Lokadresse + 1 0 AUX1 F1
    2 Lokadresse + 1 1 AUX2 F2
    3 Lokadresse + 1 2 AUX3 F3
    4 Lokadresse + 1 3 Rangiergang F4
    5 Lokadresse + 1 4 AUX4 F5
    6 Lokadresse + 1 5 - F6
    7 Lokadresse + 1 6 - F7
    8 Lokadresse + 1 7 Abblendlicht F8
  • SX1-Betrieb durch die SX1-Programmierung (erweiterter AFB-Kennwert 7)

    Taste Kanal Bit Funktion SUSI
    Licht Lokadresse 6 vorwärts: LV
    rückwärts: LR
    F0
    Horn Lokadresse 7 AUX1 F1
  • SX1-Betrieb durch die SX2-Parameterprogrammierung (ohne Zusatzkanal)

    Taste Kanal Bit Funktion SUSI
    Licht Lokadresse 6 vorwärts: LV
    rückwärts: LR
    F0
    Horn Lokadresse 7 AUX1 F1
  • SX1-Betrieb durch die SX2-Parameterprogrammierung (ein Zusatzkanal)

    Taste Kanal Bit Funktion SUSI
    Licht Lokadresse 6 vorwärts: LV
    rückwärts: LR
    F0
    Horn Lokadresse 7 - F9
    1 Lokadresse + 1 0 AUX1 F1
    2 Lokadresse + 1 1 AUX2 F2
    3 Lokadresse + 1 2 AUX3 F3
    4 Lokadresse + 1 3 Rangiergang F4
    5 Lokadresse + 1 4 AUX4 F5
    6 Lokadresse + 1 5 - F6
    7 Lokadresse + 1 6 - F7
    8 Lokadresse + 1 7 Abblendlicht F8
  • SX1-Betrieb durch die SX2-Parameterprogrammierung (zwei Zusatzkanäle)

    Taste Kanal Bit Funktion SUSI
    Licht Lokadresse 6 vorwärts: LV
    rückwärts: LR
    F0
    Horn Lokadresse 7 - F17
    1 Lokadresse + 1 0 AUX1 F1
    2 Lokadresse + 1 1 AUX2 F2
    3 Lokadresse + 1 2 AUX3 F3
    4 Lokadresse + 1 3 Rangiergang F4
    5 Lokadresse + 1 4 AUX4 F5
    6 Lokadresse + 1 5 - F6
    7 Lokadresse + 1 6 - F7
    8 Lokadresse + 1 7 Abblendlicht F8
    1 Lokadresse + 2 0 - F9
    2 Lokadresse + 2 1 - F10
    3 Lokadresse + 2 2 - F11
    4 Lokadresse + 2 3 - F12
    5 Lokadresse + 2 4 - F13
    6 Lokadresse + 2 5 - F14
    7 Lokadresse + 2 6 - F15
    8 Lokadresse + 2 7 - F16
  • SX2-Betrieb, DCC-Betrieb oder MM-Betrieb

    Taste Funktion
    Licht vorwärts: LV
    rückwärts: LR
    1 AUX1
    2 AUX2
    3 AUX3
    4 Rangiergang
    5 AUX4
    8 Abblendlicht

    Bei SX2-Betrieb steht als höchste Funktion F16 zur Verfügung. Bei DCC-Betrieb steht als höchste Funktion F28 zur Verfügung. Bei MM-Betrieb steht, je nach der Anzahl der Zusatzadressen und Verfügbarkeit von MM2, als höchste Funktion F0, F4, F8, F12, F16, F20, F24 oder F28 zur Verfügung. Die Funktionen F0-F28 werden ebenfalls an der SUSI-Schnittstelle ausgegeben. Nicht alle Zentralen können alle möglichen Funktionen schalten! Ziehen Sie bitte im Zweifelsfalle die Beschreibung zu Ihrem Digitalsystem zu Rate.


Wie funktioniert der SX1-Betrieb durch die SX2-Parameterprogrammierung?

Sie können den SX1-Betrieb sowohl durch die bisherige SX1-Programmierung als auch durch die neuere SX2-Parameterprogrammierung einstellen.

Hierbei gilt folgender Zusammenhang:

Einstellung
SX1-Programmierung

Kennwert Wertebereich

Einstellung
SX2-Programmierung

par Wertebereich
Fahrzeugadresse L 1 bis 111 Adresse für SX1 003 1 bis 111 *1
Höchstgeschwindigkeit V 1 bis 7 Höchstgeschwindigkeit 013 0 bis 127
Anfahr-/Bremsverzögerung A 1 bis 7 Beschleunigungszeit 011 0 bis 255
Bremszeit 012 0 bis 255
Impulsbreite (-dauer) I 1 bis 4 Impulsbreite 053 0 bis 3
Signal-Halteabschnitte S 1-/2-teilig Bremsabschnitte 021 0 oder 1
Vertauschen von Anschlüssen V 0 bis 7 Vertauschung Gleis 031 0 oder 1
Vertauschung Motor 032 0 oder 1
Vertauschung Licht 033 0 oder 1
Wirksamkeit der AFB und Zusatzkanal A 1 bis 7 Adresse für SX1,
1. Zusatzkanal
004 0 bis 255 *2
Adresse für SX1,
2. Zusatzkanal
005 0 bis 255 *2
Regelvariante I 1 bis 4 Regelvariante 052 0 bis 3

Wenn Sie gemäß dieser Zuordnung vorgehen, können Sie alle Kennwerte, die Sie normalerweise für die SX1-Programmierung nutzen würden, einfach in die entsprechenden SX2-Parameter schreiben.

Sie können dadurch die Höchstgeschwindigkeit feiner einstellen (Wertebereich von 0 bis 127 anstelle von 1 bis 7) und die Anfahr- und Bremsverzögerung (AFB) feiner und getrennt einstellen (Wertebereich von 0 bis 255 für jeden Parameter getrennt anstelle von 1 bis 7 für den gemeinsamen Kennwert).

Hinweis: Auch im SX1-Betrieb durch die SX2-Parameterprogrammierung wertet der Decoder weiterhin POM-Datenpakete aus, die an seine SX2-Lokadresse gesendet werden. Zum Fahren geben Sie daher bitte die SX1-Lokadresse aus dem Parameter 003 in Ihren Handregler ein und für das POM die SX2-Lokadresse aus den Parametern 001 und 002. Sie können mittels „Programming on the Main“ (POM) alle Parameter bis auf par001 und par002 während des Betriebes ändern. Sie können auch die SX1-Lokadresse aus Parameter 003 mittels POM während des Betriebes verändern.

Wichtig: Nachdem Sie den SX1-Betrieb durch die SX2-Parameterprogrammierung eingestellt haben, sollten Sie die SX1-Programmierung nicht mehr verwenden. Andernfalls werden die von Ihnen festgelegten Einstellungen der SX2-Parameter wirkungslos und die Kennwerte der SX1-Programmierung finden wieder Anwendung!

*1 Für SX2-Betrieb muss hier der Wert 112 eingetragen werden.
*2 Tragen Sie hier den Wert 0 ein, falls Sie den Zusatzkanal nicht verwenden möchten. Der Wert 1 bedeutet „Adresse für SX1“ + 1, der Wert 2 bedeutet „Adresse für SX1“ + 2 usw.


Wie aktiviere ich die niederfrequente Motoransteuerung?

Unglücklicherweise unterscheidet sich die genaue Vorgehensweise je nach eingesetzter Lokdecoderserie. Aus technischen Gründen können wir Ihnen daher leider kein einheitliches Verfahren aufzeigen.

Fall 1 (DHL-Lokdecoderserie):

Alle Lokdecoder der DHL-Lokdecoderserie unterstützen die niederfrequente Motoransteuerung seit Beginn der Auslieferung.

Gehen Sie hierzu bitte wie folgt vor:

SX1-Programmierung:

  1. Programmieren Sie die Regelvariante 1 bei den erweiterten Einstellungen.
  2. Programmieren Sie eine Impulsbreite von 1 bis 4 bei den Grundeinstellungen.

DCC-Programmierung:

  1. Programmieren Sie in die CV 50 „Regelvariante“ den Wert 0.
  2. Programmieren Sie in die CV 49 „Impulsbreite“ einen Wert von 0 bis 3.

Fall 2 (DHP- und DH-Lokdecoderserie sowie Sounddecoder):

Alle Lokdecoder der DHP-Lokdecoderserie unterstützen die niederfrequente Motoransteuerung ab Firmware-Version 8.06.

Alle Lokdecoder der DH-Lokdecoderserie unterstützen die niederfrequente Motoransteuerung ab Firmware-Version 1.05 bzw. 2.03 oder im Falle der Firmware-Version 3 seit Beginn der Auslieferung.

Alle Sounddecoder unterstützen die niederfrequente Motoransteuerung seit Beginn der Auslieferung.

Gehen Sie hierzu bitte wie folgt vor:

  1. Programmieren Sie in die CV 09 (par054) „Motorfrequenz“ den Wert 2.
  2. Programmieren Sie die Motorregelung wie gewohnt.

Aus technischen Gründen müssen Sie zur Aktivierung der niederfrequenten Motoransteuerung die DCC-CV-Programmierung bzw. die SX2-Parameter-Programmierung (in Klammern) nutzen. Wenn Sie den Lokdecoder anschließend wieder mit der SX1-Programmierung einstellen, verbleibt die niederfrequente Motoransteuerung dennoch aktiviert!

Wichtig: Beginnen Sie beim Testen der Impulsbreite jeweils mit dem kleinsten Wert und beobachten Sie das Fahrverhalten Ihrer Lokomotive. Wenn Sie eine zu große Impulsbreite auswählen wird dies dazu führen, dass Ihre Lokomotive bei kleineren Fahrstufen ruckelt. Vermeiden Sie daher unbedingt zu große Werte!


Was muss ich bei Glockenankermotoren beachten?

Alle Lokdecoder der DHL-Lokdecoderserie, der DHP-Lokdecoderserie, der DH-Lokdecoderserie und die Sounddecoder unterstützen die Ansteuerung von Glockenankermotoren seit Beginn der Auslieferung.

Gehen Sie hierzu bitte wie folgt vor:

SX1-Programmierung:

  1. Programmieren Sie die Regelvariante 4 bei den erweiterten Einstellungen.
  2. Programmieren Sie die Impulsbreite 1 bei den Grundeinstellungen.
  3. Sollte das Fahrverhalten Ihrer Lokomotive ungleichmäßig sein, programmieren Sie die Regelvariante 3 bei den erweiterten Einstellungen.
  4. Sollte das Motorgeräusch Ihrer Lokomotive zu schrill oder aufdringlich sein, programmieren Sie die Impulsbreite 2 bei den Grundeinstellungen.

DCC-Programmierung (SX2-Programmierung):

  1. Falls der Decoder die CV 09 (par054) „Motorfrequenz“ unterstützt, programmieren Sie den Wert 0 (32 kHz).
  2. Programmieren Sie in die CV 50 (par052) „Regelvariante“ den Wert 3.
  3. Programmieren Sie in die CV 49 (par053) „Impulsbreite“ den Wert 0.
  4. Sollte das Fahrverhalten Ihrer Lokomotive ungleichmäßig sein, programmieren Sie in die CV 50 (par052) „Regelvariante“ den Wert 2.
  5. Sollte das Motorgeräusch Ihrer Lokomotive zu schrill oder aufdringlich sein, programmieren Sie in die CV 49 (par053) „Impulsbreite“ den Wert 1.

Sounddecoder:

  1. Programmieren Sie in die CV 09 (par054) „Motorfrequenz“ den Wert 0 (32 kHz).
  2. Programmieren Sie in die CV 56 (par056) „Motorregelung Proportionalteil“ den Wert 1.
  3. Programmieren Sie in die CV 57 (par057) „Motorregelung Integralteil“ den Wert 3.
  4. Programmieren Sie in die CV 58 (par058) „Motorregelung Messzeit“ den Wert 1.
  5. Programmieren Sie in die CV 59 (par059) „Motorregelung Impulsbreite“ den Wert 2.
  6. Sollte das Fahrverhalten Ihrer Lokomotive ungleichmäßig sein, programmieren Sie in die CV 56 (par056) „Motorregelung Proportionalteil“ den Wert 3.
  7. Sollte das Motorgeräusch Ihrer Lokomotive zu schrill oder aufdringlich sein, programmieren Sie in die CV 59 (par059) „Motorregelung Impulsbreite“ den Wert 3.

Für den Fall, dass Sie die Lokdecoderprogrammierung mittels der SX2-Parameterprogrammierung durchführen möchten, stehen die hierzu erforderlichen SX2-Parameter in Klammern hinter den entsprechenden DCC-CV. Die zu programmierenden Werte sind jedoch in jedem Falle identisch.


Wie kann ich die Motorregelung gezielt konfigurieren?

Die Lokdecoder der Firma Doehler & Haass nutzen Super-Soft-Drive, ein spezielles Motoransteuerungs- und Regelungsverfahren.

Die Motoransteuerung zeichnet sich durch Impulse fester zeitlicher Dauer, der Impulsbreite, und Pulspausen variabler zeitlicher Dauer aus. Die Impulse sind ferner mit einer Pulsweitenmodulation (PWM) variablem Tastgrads aber fester Frequenz (16 oder 32 kHz) überlagert. Die Pulspausen werden als Proportionalteil bezeichnet und betragen in ihrer zeitlichen Dauer stets ein Vielfaches der Messzeit.

Das Regelungsverfahren bildet für jede der intern 127 möglichen Fahrstufen in Abhängigkeit von der eingestellten Fahrzeughöchstgeschwindigkeit eine Spannung, Vsoll, welche neben der zu messenden Gegen-EMK des Motors einem Analogkomparator zugeführt wird.

Nach jedem Impuls wird, nach dem Ausschwingen der Motorinduktivität, während eines bestimmten Zeitfensters, der Messzeit, die Gegen-EMK kontinuierlich überwacht. Überschreitet diese den Sollwert, beginnt dieses Zeitfenster erneut, bis während eines Zeitfensters keine Überschreitung mehr auftritt. Auf diese Weise erfolgt eine Filterung der Gegen-EMK. Die Zeitspanne, welche vom Beginn der ersten Messung bis zum endgültigen Erreichen des Sollwerts verstreicht, stellt den ermittelten Proportionalteil dar. Während dieser Zeitspanne sinkt die Gegen-EMK von ihrem anfänglichem Maximalwert direkt nach dem Ende des Impulses, Vmax, auf den vorgegebenen Sollwert, Vsoll, ab.

Die Abweichung des gemessenen Proportionalteils von dem im Regelparameter vorgegebenen Sollwert wird von dem Regelungsverfahren ausgeglichen. Dies geht dabei so vor, dass im Falle eines zu kleinen Istwerts, der Motor dreht also zu langsam, der Tastgrad der überlagerten Pulsweitenmodulation (PWM) vergrößert und im Falle eines zu großen Istwerts, der Motor dreht also zu schnell, der Tastgrad verkleinert wird. Wie stark diese Veränderung des Tastgrads ausfällt, hängt von der eingestellten Integrationskonstante, dem Integralteil, ab.

Intern nutzen die Lokdecoder der DHP- und der DH-Lokdecoderserie somit die vier folgenden Regelparameter mit Angabe ihres zulässigen Wertebereichs:

Beschreibung DCC-CV SX2-PA Wertebereich
Proportionalteil CV 56 par056 0 bis 7
Integralteil CV 57 par057 0 bis 3
Messzeit CV 58 par058 0 bis 3
Impulsbreite CV 59 par059 0 bis 7

Generell lässt sich Folgendes verallgemeinern:

  • Je größer der Motor, desto größer die Impulsbreite.
  • Eine geringere Messzeit kann bei hochwertigen Motoren (zum Beispiel Glockenankermotoren) gewählt werden und ein hoher Wert muss bei starker Polfühligkeit des Motors (vor Allem bei billigen Motoren) gewählt werden.
  • Ein größerer Proportionalteil führt zu einem größeren Fahrgeräusch.
  • Je größer der Integralteil, desto weicher die Regelung (zum Beispiel sanfteres, nicht so ruckartiges Anfahren).

Die vom Anwender in der CV 50 (par052) auswählbare Regelvariante bildet somit lediglich Standardwerte für diese unabhängigen Regelparameter ab. Durch Programmierung der Regelvariante 0 können Sie diesen Mechanismus umgehen und dadurch die einzelnen Werte für diese Parameter separat selbst festlegen.

Die Standardwerte sehen für die Lokdecoder der DHP- und der DH-Lokdecoderserie (außer DH05A und DH10A) wie folgt aus:

Regelvariante Messzeit Integralteil Proportionalteil Impulsbreite
0 CV 58 (par058) CV 57 (par057) CV 56 (par056) CV 59 (par059)
1 2 0 7 CV 49 (par053)
2 1 3 3 CV 49 (par053)
3 1 3 1 CV 49 (par053)

Für die Lokdecoder DH05A und DH10A weichen die Standardwerte ab und sehen daher wie folgt aus:

Regelvariante Messzeit Integralteil Proportionalteil Impulsbreite
0 CV 58 (par058) CV 57 (par057) CV 56 (par056) CV 59 (par059)
1 1 0 7 CV 49 (par053)
2 0 2 4 CV 49 (par053)
3 0 3 2 CV 49 (par053)

Sobald die Regelvariante 0 festgelegt wurde, wird die Impulsbreite nicht mehr aus der CV 49 (par053) sondern aus der CV 59 (par059) entnommen. Folgende Werte entsprechen einander:

CV 49 (par053) CV 59 (par059) Impulsbreite
nicht auswählbar 0 250 us
nicht auswählbar 1 500 us
0 2 1 ms
1 3 2 ms
2 4 4 ms
3 5 8 ms
nicht auswählbar 6 16 ms
nicht auswählbar 7 32 ms

Die DH-Lokdecoderserie besitzt ferner noch einen fünften Parameter, welcher die Frequenz der überlagerten Pulsweitenmodulation (PWM) beeinflusst. Folgende Werte stehen hierfür zur Wahl:

CV 9 (par054) Motorfrequenz
0 32 kHz
1 16 kHz
2 niederfrequent

16 kHz sind für junge Menschen deutlich hörbar und erzeugen ein störendes Geräusch, sind jedoch für die Verlustleistung der Motorbrücke besser (weniger Schaltvorgänge).

Bei der DHP-Lokdecoderserie beträgt die Motorfrequenz stets 32 kHz.

Die Lokdecoder der DHL-Lokdecoderserie erlauben leider keine gezielte Konfiguration der Motorregelung.

Tipp: Testen Sie die drei verfügbaren Standard-Regelvarianten durch. Die Regelvariante, welche am ehesten dem von Ihnen gewünschten Fahrverhalten entspricht legen Sie für Ihre weiteren Versuche zu Grunde. Wählen Sie nun die Regelvariante 0 aus und übernehmen Sie die Standardwerte für die einzelnen Regelparameter aus der oben angegebenen Tabelle. Nun können Sie schrittweise für jeden einzelnen Regelparameter abweichende Werte ausprobieren und die Werte behalten, welche Sie so ermittelt haben und Ihrer Meinung nach zu einem besseren Fahrverhalten führen.


Wie hängen Fahrstufe, Höchstgeschwindigkeit und Kennlinie zusammen?

Uns erreichten schon mehrere Anfragen mit Fragestellungen wie:

  • Wie kann ich die Höchstgeschwindigkeit ohne Veränderung von CV05 einstellen?
  • Wie kann ich die Höchstgeschwindigkeit reduzieren ohne den Regelungsbereich des Decoders einzuschränken?
  • Wie kann ich eine „Regelungsreferenz“ einstellen?
  • Wie kann ich eine von der Höhe der Schienenspannung unabhängige Geschwindigkeit einstellen?

Die einfache Antwort auf alle diese Fragen lautet: Stellen Sie einfach die gewünschte Höchstgeschwindigkeit in CV05 ein! Es ist echt so einfach. Wirklich.

Die ausführliche Antwort auf diese Fragen erfordert einen Vergleich zwischen den Decodern der Mitbewerber und unseren Decodern:

„Klassische DCC-Decoder“

„Klassische DCC-Decoder“ (also ausdrücklich keine D&H-Decoder!) besitzen mehrere genormte Einstellungsmöglichkeiten:

  • CV02 „Anfahrspannung“
  • CV05 „Höchstgeschwindigkeit“
  • CV06 „Mittengeschwindigkeit“
  • CV29 Bit 4 „Geschwindigkeitskennlinie“: 0 = Dreipunktkennlinie (CV02, CV06, CV05), 1 = freie Kennlinie (CV67 – CV94)
  • CV67-CV94 „Freie Geschwindigkeitskennlinie“

In den CV02, CV05, CV06 und CV67 bis CV94 können für gewöhnlich Werte zwischen 0 (keine Spannung = „Motor aus“) und 255 (höchste Spannung = „Vollgas“) eingestellt werden. Diese Werte repräsentieren die 255 möglichen internen Fahrstufen des Decoders. Als externe Fahrstufe wird hingegen die Fahrstufe verstanden, die die Zentrale sendet.

Wenn der Anwender die voreingestellte Dreipunktkennlinie (CV29 Bit 4 = 0) belässt, nutzt der Decoder für die niedrigste Fahrstufe (1) den Wert aus CV02, für die mittlere Fahrstufe (7, 14 oder 63) den Wert aus CV06 und für die höchste Fahrstufe (14, 28 oder 126) den Wert aus CV05. Für die dazwischenliegenden Fahrstufen interpoliert der Decoder einen entsprechenden (Mittel-)wert – er errechnet also einen Zwischenwert. Die Werte aus den CV67 bis CV94 werden in diesem Falle ignoriert.

Umgekehrt hat der Anwender selbst die Wahl, welche (externe) Fahrstufe welchem Geschwindigkeitswert (interne Fahrstufe) entspricht, wenn er die freie Kennlinie (CV29 Bit 4 = 1) nutzt. In diesem Falle existieren für 28 Fahrstufen eigene CV-Werte (CV67 bis CV94). Beim Betrieb mit 14 (externen) Fahrstufen nutzt der Decoder nur jeden zweiten CV-Wert, beim Betrieb mit 28 (externen) Fahrstufen nutzt der Decoder jeden CV-Wert und beim Betrieb mit 126 (externen) Fahrstufen interpoliert der Decoder wieder einen entsprechenden Mittelwert aus den beiden „benachbarten“ CV-Werten. Die Werte aus den CV02, CV06 und CV05 werden in diesem Falle ignoriert.

Auf den ersten Blick verspricht dieses Verfahren eine große Flexibilität und scheint die Möglichkeiten der D&H-Decoder deutlich zu übertreffen. Dem ist aber aus unserer Sicht nicht so. Wir möchten Ihnen einige Punkte nennen, die uns dazu bewogen haben dieses Verfahren nicht anzuwenden und die Ihnen eventuell als Denkanstoß dienen können:

  • Damit diese CV-Werte möglich sind, muss der Decoder den ganzen denkbaren Geschwindigkeitsbereich (Baugrößen von Spur Z bis Gartenbahn!) des Decoders auf lediglich 255 (interne) Fahrstufen „herunterbrechen“. Dies ist keine besonders hohe Auflösung, bzw. in anderen Worten, dies ist keine besonders feine Unterteilung. Oder anders gesagt: Die Erhöhung/Verringerung des CV-Werts um einen Zähler führt bereits zu einer deutlichen Erhöhung/Verringerung der bei höchster (externer) Fahrstufe erreichbaren Geschwindigkeit.
  • Wenn man bedenkt, dass bei DCC bis zu 126 (externe) Fahrstufen wählbar sind, bedeutet das, dass es rechnerisch schon zu Einschränkungen in der Auflösung kommen muss, wenn der Geschwindigkeitsunterschied zwischen kleinster externer Fahrstufe (CV02) und größter externer Fahrstufe (CV05) eben kleiner als 126 ist. Dies entspricht aber bereits ungefähr 50% des gesamten Regelbereichs des Decoders. Bzw. in anderen Worten: Wenn man die Höchstgeschwindigkeit um mehr als 50% reduziert kommt es vor, dass mehrere externe Fahrstufen derselben internen Fahrstufe zugeordnet werden. Oder anders gesagt: Sie stellen verschiedene Fahrstufen an der Zentrale ein, aber das Fahrzeug fährt trotzdem gleich schnell.
  • Wenn in diesem Falle die internen Fahrstufen „eng“ beieinanderliegen, führt dies zu einer ruckartigen Beschleunigung/Verzögerung, da der Decoder keine „Reserve“ mehr an (internen) Fahrstufen hat.
  • Soundprojekte nutzen für gewöhnlich den vollen Geschwindigkeitsbereich aus. Im Falle der SUSI-Schnittstelle ist beispielsweise der volle Geschwindigkeitsbereich in 127 Fahrstufen unterteilt. Damit man bei einer Dampflok auch die kürzesten Dampfstöße bzw. bei einer Diesellok auch den Motorsound mit der höchsten Drehzahl erleben kann, ist es erforderlich, dass der Sounddecoder bzw. das Soundmodul den vollen Fahrstufenbereich der SUSI-Schnittstelle, also 1 bis 127, ausnutzen kann.

Letztlich führt dieses genormte Verfahren also zwangsläufig dazu, dass nicht nur die Geschwindigkeit eingestellt werden kann (was erwünscht ist), sondern gleichzeitig auch der Regelbereich des Decoders beschnitten wird (was sicherlich nicht erwünscht ist) und in Folge auch die Qualität des Sounds leidet.

Da die Theorie sehr trocken ist, wollen wir diese Problematik anhand eines einfachen Beispiels verdeutlichen:

Wir haben einen DCC-Decoder der Mitbewerber (kein „Billigdecoder“, PluX22-Schnittstelle) wie folgt programmiert: CV02 = 1, CV06 = 5, CV05 = 10

Anschließend haben wir den Decoder gleisseitig im DCC-Betrieb mit 126 Fahrstufen angesteuert und die Ausgabe an der SUSI-Schnittstelle, die für die Sounderzeugung relevant wäre, protokolliert:

Externe Fahrstufe
(von 126)
SUSI-Fahrstufe
(von 127)
Anteil am
Wertebereich
0 0 -
1 bis 61 1 48%
62 bis 74 2 10%
75 bis 100 3 21%
101 bis 104 4 3%
105 bis 126 5 18%

Für die Sounderzeugung sind daher nur 5 Fahrstufen (von 127) eindeutig unterscheidbar. Der mögliche Fahrstufenbereich der SUSI-Schnittstelle ist daher nur zu etwa 4% ausgeschöpft. Und kurioserweise ergeben die Werte 1, 5 und 10 keine lineare Kennlinie (wie eigentlich zu erwarten gewesen wäre), sondern führen zu merkwürdig schwankenden Anteilen der einzelnen Fahrstufen am Wertebereich insgesamt.

Um diese Nachteile zu vermeiden, empfehlen die Anwender, die sich dieser Problematik bewusst sind, auf die Nutzung der Kennlinien-CV-Werte zur Begrenzung der Geschwindigkeit zu verzichten, in der Kennlinie bei größter Geschwindigkeit den höchstmöglichen Wert einzustellen und stattdessen den CV-Wert „Regelungsreferenz“ zur Einstellung der Höchstgeschwindigkeit zu verwenden. Dieser CV-Wert führt zusätzlich zu einer von der Höhe der Schienenspannung unabhängigen Geschwindigkeit.

D&H-Decoder

D&H-Decoder besitzen hingegen teilweise andere Einstellungsmöglichkeiten:

  • CV02 „Anfahrspannung“ (Wertebereich 0 bis 15)
  • CV05 „Höchstgeschwindigkeit“ (Wertebereich 0 bis 127)
  • CV48 „Kennlinie“ (Wertebereich 0 bis 7)

Die anderen, von den Decodern der Mitbewerber gewohnten, CV06, CV67-CV94 oder CV29 Bit 4 existieren bei unseren Decodern nicht.

Stattdessen sind wir einen anderen Weg gegangen:

Unsere Decoder besitzen, unabhängig von den eingestellten CV-Werten, stets 127, tatsächlich unterscheidbare, interne Fahrstufen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob der Decoder im DCC-Betrieb mit 14, 28 oder 126 externen Fahrstufen angesteuert wird. Unser Decoder sorgt während der Datenübernahme automatisch dafür, dass sämtliche externen Zwischenfahrstufen gleichmäßig über den gesamten Wertebereich der 127 internen Fahrstufen verteilt werden. Die externe Fahrstufe 1 von 14, 1 von 28 oder 1 von 126 entspricht somit immer der internen Fahrstufe 1 von 127 und die externe Fahrstufe 14 von 14, 28 von 28 oder 126 von 126 entspricht immer der internen Fahrstufe 127 von 127.

Eine frei konfigurierbare Kennlinie kann bei unseren Decodern nicht eingestellt werden. Stattdessen erlauben unsere Decoder die Auswahl einer von acht vorgegebenen Kennlinien, die von linear bis stark gekrümmt reichen:

Für die Regelung der Geschwindigkeit ist bei unseren Decodern lediglich der Sollwert der Gegen-EMK des Motors von Interesse. Und dieser Sollwert errechnet aus den folgenden Werten:

  • Interne Fahrstufe (Wertebereich 1 bis 127)
  • Höchstgeschwindigkeit (Wertebereich 0 bis 127)
  • Anfahrspannung (Wertebereich 0 bis 15)
  • Kennlinie (Wertebereich 0 bis 7)

Der Digital/Analog-Wandler erzeugt aus diesem Sollwert eine Soll-Spannung (maximal 5 Volt), die einem Analogkomparator gemeinsam mit der tatsächlichen Gegen-EMK des Motors (über einen Spannungsteiler) zugeführt wird. Auf diese Weise erreichen wir eine von der Höhe der Schienenspannung völlig unabhängige Referenz. Es spielt deshalb keine Rolle, ob Sie mit 12, 14, 16 oder 18 Volt am Gleis fahren – der Motor wird bei gleichen Bedingungen (Fahrstufe, Höchstgeschwindigkeit usw.) gleich schnell drehen.

Dieses Vorgehen hat aus unserer Sicht folgende Vorteile:

  • Durch Einstellen eines einzigen Werts (CV05) kann der ganze Geschwindigkeitsbereich angefangen von Spur Z bis hin zur Spur 1 abgedeckt werden. Durch die annähernd logarithmische Kennlinie ist sichergestellt, dass sich von einer Stufe zur nächsten in etwa dieselbe prozentuale Zunahme der Höchstgeschwindigkeit einstellt:

  • Es kommt zu keiner Einschränkung bei der Auflösung. Selbst bei der Einstellung CV05 = 0 wird das Fahrzeug bei Fahrstufe 1 langsamer fahren als bei höchster Fahrstufe.
  • Da immer alle 127 internen Fahrstufen zur Verfügung stehen, erfolgen Beschleunigung und Verzögerung stets gleichmäßig gemäß den eingestellten Zeiten ohne zu rucken.
  • Soundprojekte können immer den ganzen Regelbereich voll ausnutzen. Dasselbe Soundprojekt kann beispielsweise sowohl für Spur Z als auch für Spur H0 genutzt werden, es ist lediglich erforderlich einen passenden Wert in CV05 einzustellen.

Unser Verfahren unterscheidet sich deshalb deutlich von dem der Mitbewerber. Eine zusätzliche Einstellung der „Referenzspannung“ ist deshalb unnötig und es besteht kein Grund zur Befürchtung, kleine Werte in CV05 könnten negativen Einfluss auf die Regelung, den Sound oder einen anderen Aspekt des Decoders nehmen.


Wie kann ich die vordere bzw. die hintere Lokbeleuchtung gezielt ausschalten?

Dies ist mit Lokdecodern der DHP-Lokdecoderserie ab Firmware-Version 8 bzw. mit Lokdecodern der DH-Lokdecoderserie seit Beginn der Auslieferung möglich geworden.

Treffen Sie hierzu zunächst bitte die folgenden Vorbereitungen:

  1. Schließen Sie das vordere weiße Spitzenlicht an den Anschluss „LV“des Digitaldecoders an.
  2. Schließen Sie das hintere weiße Spitzenlicht an den Anschluss „LR“ des Digitaldecoders an.
  3. Schließen Sie das vordere rote Schlusslicht an den Anschluss „AUX1“ des Digitaldecoders an.
  4. Schließen Sie das hintere rote Schlusslicht an den Anschluss „AUX2“ des Digitaldecoders an.

Nun gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, die Lokbeleuchtung zu schalten.

Fall 1: Sie möchten mittels der Funktion F0 (Licht) sowohl das weiße Spitzen- als auch das rote Schlusslicht der Lokomotive schalten. Die vordere Beleuchtung soll nun mittels der Funktion F2 abschaltbar und die hintere Beleuchtung mittels der Funktion F3 abschaltbar gemacht werden.

Gehen Sie hierzu bitte wie folgt vor:

  1. Programmieren Sie in die CV 33 (par061) „Function Mapping F0 vorwärts“ den Wert 9.
  2. Programmieren Sie in die CV 34 (par062) „Function Mapping F0 rückwärts“ den Wert 6.
  3. Programmieren Sie in die CV 35 (par063) „Function Mapping F1“ den Wert 0.
  4. Programmieren Sie in die CV 36 (par064) „Function Mapping F2“ den Wert 0.
  5. Programmieren Sie in die CV 37 (par065) „Function Mapping F3“ den Wert 0.
  6. Programmieren Sie in die CV 113 (par024) „Ausschaltfunktion Licht vorne“ den Wert 2.
  7. Programmieren Sie in die CV 114 (par025) „Ausschaltfunktion Licht hinten“ den Wert 4.
  8. Programmieren Sie in die CV 115 (par026) „Ausschaltfunktion AUX1“ den Wert 2.
  9. Programmieren Sie in die CV 116 (par027) „Ausschaltfunktion AUX2“ den Wert 4.

Sie können nun mittels der Funktion F0 (Licht) das Spitzen- und das Schlusslicht der Lokomotive einschalten und mittels der Funktion F2 die vordere Beleuchtung und mittels der Funktion F3 die hintere Beleuchtung gezielt ausschalten.

Fall 2: Sie möchten mittels der Funktion F0 (Licht) das weiße Spitzenlicht der Lokomotive schalten. Das rote Schlusslicht der Lokomotive möchten Sie hingegen mittels der Funktion F1 schalten. Die vordere Beleuchtung soll nun mittels der Funktion F2 abschaltbar und die hintere Beleuchtung mittels der Funktion F3 abschaltbar sein.

Gehen Sie hierzu bitte wie folgt vor:

  1. Programmieren Sie in die CV 33 (par061) „Function Mapping F0 vorwärts“ den Wert 1.
  2. Programmieren Sie in die CV 34 (par062) „Function Mapping F0 rückwärts“ den Wert 2.
  3. Programmieren Sie in die CV 35 (par063) „Function Mapping F1 vorwärts“ den Wert 8.
  4. Programmieren Sie in die CV 47 (par075) „Function Mapping F1 rückwärts“ den Wert 4.
  5. Programmieren Sie in die CV 36 (par064) „Function Mapping F2“ den Wert 0.
  6. Programmieren Sie in die CV 37 (par065) „Function Mapping F3“ den Wert 0.
  7. Programmieren Sie in die CV 113 (par024) „Ausschaltfunktion Licht vorne“ den Wert 2.
  8. Programmieren Sie in die CV 114 (par025) „Ausschaltfunktion Licht hinten“ den Wert 4.
  9. Programmieren Sie in die CV 115 (par026) „Ausschaltfunktion AUX1“ den Wert 2.
  10. Programmieren Sie in die CV 116 (par027) „Ausschaltfunktion AUX2“ den Wert 4.

Sie können nun mittels der Funktion F0 (Licht) das Spitzenlicht und mittels der Funktion F1 das Schlusslicht der Lokomotive einschalten und mittels der Funktion F2 die vordere Beleuchtung und mittels der Funktion F3 die hintere Beleuchtung gezielt ausschalten.

Für den Fall, dass Sie die Lokdecoderprogrammierung mittels der SX2-Parameterprogrammierung durchführen möchten, stehen die hierzu erforderlichen SX2-Parameter in Klammern hinter den entsprechenden DCC-CV. Die zu programmierenden Werte in jedoch in jedem Falle identisch.

Sollte die Beleuchtung nicht wie erwarten ein- bzw. ausschaltbar sein, kontrollieren Sie bitte nochmals die korrekte Verdrahtung innerhalb der Lokomotive und stellen Sie sicher, dass in allen relevanten DCC-CV bzw. SX2-Parametern die erforderlichen Werte programmiert sind.


Wie wird die Lokbeleuchtung von Spur Z-Modellen angeschlossen?

Spur Z-Lokomotiven können zwei verschiedene Schaltungsvarianten der Beleuchtung besitzen.

Fall 1: Im ersten Fall sind herkömmliche Glühlampen bzw. LED verbaut, welche einen gemeinsamen Masseanschluss mit einer Gleispolarität bilden. Der jeweils andere Anschluss der Glühlampe bzw. LED (Vorwiderstand nicht vergessen!) kann problemlos mit einem Digitaldecoder verbunden und somit geschaltet werden.

Hierfür bot die Firma Doehler & Haass den Lokdecoder DHL050 an, welcher heute werkseitig ausverkauft ist. Als Ersatztypen können wir Ihnen die Lokdecoder der Serie DH05 anbieten, welche sehr viele zusätzliche Funktionen bereitstellen.

Eine getrennte Schaltung der Spitzen- und Schlussbeleuchtung ist mit dieser Schaltungsvariante problemlos realisierbar. Gehen Sie hierzu bitte wie in der Bedienungsanleitung beschrieben vor und beachten Sie auch die oben erwähnten Tipps zur Programmierung von Doehler & Haass-Lokdecodern, falls die vordere bzw. die hintere Lokbeleuchtung gezielt ausschaltbar sein soll.

Fall 2: Im zweiten Fall sind spezielle Duo-LED verbaut, welche durch Umpolung ihrer Versorgungsspannung ihre Farbe wechseln. Beide Anschlüsse der Duo-LED müssen direkt mit einem speziellen Lokdecoder verbunden werden, welcher auch integrierte Vorwiderstände für die LED besitzt! Hierfür bot die Firma Doehler & Haass den Lokdecoder DHL055 an, welcher heute ebenfalls werkseitig ausverkauft ist. Es existieren leider keine Ersatztypen für diesen speziellen Lokdecoder!

Allerdings können wir Ihnen auch hier die Lokdecoder der Serie DH05 anbieten, welche gemäß des folgenden Schemas anzuschließen sind:

 

Für die Widerstände „R“ wählen Sie bitte einen Wert ab circa 1,5 kΩ bei einer Gleisspannung von etwa 12 Volt beziehungsweise einen Wert ab circa 3,3 kΩ bei einer Gleisspannung von etwa 18 Volt. Herkömmliche kleine Widerstände mit 100 mW Leistung sind für diesen Einsatz ausreichend.

Eine getrennte Schaltung der Spitzen- und Schlussbeleuchtung ist mit dieser Schaltungsvariante aus technischen Gründen leider nicht realisierbar.

Überprüfen Sie daher bitte vor dem Digitalumbau die Schaltung Ihrer Spur Z-Lokomotive. Sollte ein gemeinsamer Masseanschluss der Beleuchtung vorhanden sein, handelt es sich um die erste Schaltungsvariante, welche problemlos, und ohne weiteren Bauteileaufwand, digitalisierbar ist.


Wie wird eine elektrische Kupplung angeschlossen?

Elektrische Kupplungen, also Kupplungen, welche automatisch fernbedient entkuppeln können, sind Magnetartikel und stellen deshalb induktive Verbraucher dar.

Diese können durch Selbstinduktion beim Abschalten des Stromes durch die Spule des Magnetartikels eine hohe Spannung mit entgegengesetzter Polarität (bis hin zu mehreren hundert Volt!) entstehen lassen, welche durch Überschreitung der maximalen Sperrspannung der empfindlichen MOSFET-Ausgangstreiber der Funktionsausgänge diese irreparabel zerstören kann!

Es ist daher unbedingt erforderlich diese Spannung durch so genannte Freilaufdioden kurz zu schließen:

Bitte stellen Sie unbedingt sicher, dass der von Ihnen für den Anschluss der elektrischen Kupplung ausgewählte Funktionsausgang eine ausreichend hohe Belastbarkeit aufweist! Wir empfehlen die Anschlüsse AUX3 und AUX4 unserer Decoder, welche für Ströme bis zu 1 A ausgelegt sind.

Tipp: Nutzen Sie die Kupplungsfunktion unserer Decoder (Timer für Ausschalten AUX*) um sicherzustellen, dass der Funktionsausgang in jedem Fall nach einer maximalen, von Ihnen vorgegebenen Einschaltzeit, ausgeschaltet wird. Andernfalls ist die Zerstörung der elektrischen Kupplung möglich.

Gehen Sie hierzu bitte wie folgt vor:

  • Für den Funktionsausgang AUX1 nutzen Sie bitte die CV 117 (par076)
  • Für den Funktionsausgang AUX2 nutzen Sie bitte die CV 118 (par077)
  • Für den Funktionsausgang AUX3 nutzen Sie bitte die CV 119 (par078)
  • Für den Funktionsausgang AUX4 nutzen Sie bitte die CV 120 (par079)

Der eingestellte Wert wird intern mit 100 Millisekunden multipliziert. Möchten Sie daher eine maximale Einschaltzeit von einer Sekunde erzielen, programmieren Sie bitte den Wert 10. Der Wert 0 bedeutet keine Kupplungsfunktion.


Unterstützen Ihre Lokdecoder das Verfahren der SX1-Loknummernrückmeldung?

Bei dem Verfahren der SX1-Loknummernrückmeldung handelt es sich um eine patentierte Entwicklung der Firma Doehler & Haass. Insofern unterstützen fast alle Lokdecoder aus unserem Hause diese Funktionalität seit deren Erscheinung.

Wenn Sie unsere aktuellen Lokdecoder im SX1-Betrieb mittels SX1-Programmierung einsetzen möchten, ist die Loknummernrückmeldung standardmäßig aktiviert.

Sollten Sie jedoch unsere aktuellen Lokdecoder im SX1-Betrieb mittels SX2-Parameterprogrammierung einsetzen möchten, haben Sie die Möglichkeit mittels SX2-Parameter 006 selbst festzulegen, ob die SX1-Loknummernrückmeldung aktiviert werden soll oder nicht.

Wichtig: Es ist dringend anzuraten, bei Doppel- bzw. Mehrfachtraktionen, bei denen mehrere Lokomotiven durch dieselbe SX1-Lokadresse angesprochen werden, nur die erste Lokomotive mit aktivierter SX1-Loknummernrückmeldung einzusetzen. Sofern mehr als eine Lokomotive mit derselben Adresse die SX1-Loknummernrückmeldung auf demselben Gleisabschnitt einsetzt, könnte es aus technischen Gründen dazu kommen, dass sich die Loknummernimpulse gegenseitig überlagen und somit aufheben und dadurch die Rückmeldung erlischt!

Wir haben übrigens dieses Rückmeldeverfahren durch die Einführung des SX2-Digitalsystems in einem ersten Schritt dahingehend so erweitert, dass die SX1-Loknummernrückmeldung nun ebenfalls in Multiprotokolldigitalsystemen einsetzbar ist.

So kann beispielsweise unser Belegtmelder in Verbindung mit unserer FCC-Digitalzentrale auch dann noch die SX1-Loknummern zurückmelden, wenn am Gleis zusätzlich SX2-Datenpakete oder sogar auch DCC- oder MM-Datenpakete mit vorhanden sind. Dies ist mit anderen Digitalsystemen so zurzeit nicht möglich.


Welche Dioden können als Asymmetrie-Bremsdioden eingesetzt werden?

Wichtig: Hier ist die Asymmetrie-Bremsstrecke gemeint. (Dafür werden fünf Dioden benötigt.)

Bei der Wahl der Bremsdiode ist auf einen hohen Spannungsabfall und den vermutlichen Maximalstrom zu achten. Siliziumdioden haben prinzipiell einen sehr hohen Spannungsabfall und sind bestens geeignet.

Schalten Sie für die Asymmetrie-Bremsstrecke vier Siliziumdioden in Reihe und eine Schottkydiode antiparallel zum Gleisanschluss.


Welche Dioden können als SX-Bremsdioden eingesetzt werden?

Wichtig: Hier ist die SX-Bremsstrecke gemeint. (Dafür wird nur eine Diode benötigt.)

Bei der Wahl der Bremsdiode ist auf eine kurze Erholzeit und den vermutlichen Maximalstrom zu achten. Schottkydioden haben prinzipiell eine sehr kurze Erholzeit und sind bestens geeignet.

Schalten Sie für die SX-Bremsstrecke eine Silizium- oder Schottkydiode in Reihe zum Gleisanschluss.

Hier eine kleine Auswahl geeigneter Diodentypen:

Typ U [V] I [A] trr [ns] ca. Preis
Schottkydioden:
1N5818 50 1,0 < 50 0,19
STPS2L60 60 2,0 < 50 0,52
31DQ04 40 3,3 < 50 0,49
50SQ060 60 5,0 < 50 2,10
80SQ035 35 8,0 < 50 1,90
1N5821 30 3,0 < 50 0,57
MBR1100TR 100 1,0 < 50 0,14
MBR360 60 3,0 < 50 0,28
Andere schnelle Dioden:
UF4003 200 1,0   0,09
UF5405   3,0   0,33
UF102 200 1,0 50 0,18
UF304 400 3,0 50 0,46
SF38G 600 3,0 35 0,29
SF12G 100 1,0 30 0,11
BA157 400 1,0 30 0,07
1N4934 100 1,0 30  

Sofern Sie eine Diode verwenden möchten, welche nicht in dieser Auswahl enthalten ist, teilen Sie uns bitten den Type mit. Wir werden diesen dann prüfen und bei Eignung ebenfalls in die Auswahl mit aufnehmen.